Immissionsprognosen nach TA Luft

Die Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) regelt im Anhang 3 Vorgehensweise und Rechenverfahren bei Immissionsprognosen von Gasen und Stäuben im Rahmen von Genehmigungsverfahren. Auch für nicht genehmigungsbedürftige Anlagen finden die Vorschriften der TA Luft weitgehend Anwendung. Die Beurteilung von Geruchsimmissionen erfolgt nach der Geruchs-Immissionsrichtlinie GIRL. Hinsichtlich des vorgeschriebenen Rechenverfahrens lehnt sich die GIRL weitgehend an die TA Luft an.

Das Standardrechenverfahren nach TA Luft kann für Immissionsprognosen von Anlagen sowohl in ebenem Geländes als auch in leicht gegliedertem Geländerelief eingesetzt werden. Bei höheren Quellen lassen sich auch Gebäudeeinflüsse auf die Ausbreitung berechnen. Das frei verfügbare Modell AUSTAL2000 ist eine Umsetzung des Rechenstandards nach TA Luft.

Unser Spezialgebiet sind Immissionsprognosen für die Fälle, in denen die zulässigen Anwendungsgrenzen des Standardverfahrens nach TA Luft verletzt werden - also bei steilem Gelände oder Quellen innerhalb der Bebauung. Hier kommen neben AUSTAL2000/LASAT auch prognostische Windfeldmodelle (METRAS PC, MISKAM) und Windkanaluntersuchungen zum Einsatz.

Wir erstellen für Sie die vorgeschrieben Berechnungen und Immissionsprognosen gemäß TA Luft. Die von uns entwickelten Verfahren bei Überschreiten der Anwendungsgrenzen nach TA Luft sind belastbar, veröffentlicht und allgemein anerkannt:

  • Schornsteinhöhenberechnungen
  • Topographieanalyse
  • Standard-Immissionsprognose nach TA Luft
    oder
  • Berechnung von Windfeldbibliotheken mit prognostischem Modell
  • Simulation lokaler Windsysteme
  • TA Luft konforme Immissionsprognose mit AUSTAL2000 oder LASAT
  • Windkanaluntersuchungen