Windfelder

Simulation des bodennahes Windfeldes am Rheindurchbruch bei Bingen

Wind ist eine kleinräumig extrem variable Größe. Zuverlässige Windmessungen liegen nur punktuell an wenigen Messorten vor. Andererseits ist die Kenntnis der charakteristischen lokalen Windverhältnisse oder die zu erwartende Änderung der Windverhältnisse in vielerlei Hinsicht wünschenswert oder sogar unabdingbar.

Auf der regionalen Skala ist vor allem das Geländerelief für die räumliche Variabilität der Windverhältnisse verantwortlich. So können unter typischen Mittelgebirgsverhältnissen schon auf wenigen hundert Metern Distanz völlig unterschiedliche Windrichtungen und -geschwindigkeiten auftreten. Die Kenntnis der kleinräumigen Verteilung der Windverhältnisse ist nicht nur für viele Branchen (Energie, Bau, Verkehr, Wasser, Versicherungen) von wirtschaftlichem Interesse, sondern auch Grundlage von Ausbreitungsstatistiken, die für Immissionsprognosen benötigt werden.

Im innerstädtischen Bereich können ungünstige Baustrukturen dazu führen, dass düsenartig verstärkte Winde den so genannten Windkomfort erheblich herabsetzen oder sogar echte Gefährdungen z.B. von Fußgängern und Radfahrern im Verkehr darstellen. Für kleinskalige Immissionsprognosen (Verkehr, Gewerbe, Hausbrand) werden repräsentative Windstatistiken für ein mittleres Niveau über Dach benötigt.

Behörden, Unternehmen und Gutachter schätzen unsere Erfahrungen und Qualifikationen als ein führender Anbieter in der anwendungsbezogenen Simulation Windverhältnisse und der Bereitstellung synthetischer Wind- und Ausbreitungsstatistiken. Neben komplexen mikro- und mesoskaligen Strömungsmodellen können wir bei Bedarf auch Windkanaluntersuchungen durchführen.